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Protest gegen „pro Deutschland“ im Wedding

proDÜber 100 Menschen haben am Montagabend gegen eine Kundgebung der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ demonstriert. Diese wollte unter dem Vorwand der Islamkritik gegen Muslime hetzen und zum großen „Kehraus“ aufrufen. Doch nur ein knappes Dutzend Anhänger fanden den Weg an den U-Bahnhof Osloer Straße, sodass die Aktion erfreulich wenig Beachtung fand.

Die Gegendemonstranten protestierten lautstark gegen die Kundgebung und machten sich für einen bunten und vielfältigen Wedding stark. Zur Kundgebung aufgerufen hatte das Bündnis “MItte gegen Rassismus”. Erfreulich war, dass die Kundgebung trotz Provokationsversuchen durch Pro Deutschland, die Mohammed-Karikaturen zeigten, absolut friedlich blieb. Veranstalter Daniel Gollasch, Vorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen Berlin-Mitte, zeigte sich sehr zufrieden: „Wir haben heute deutlich gemacht, dass in unserem Kiez kein Platz für Rassismus und Ausgrenzung ist. Das war ein guter Tag für den Wedding!“

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