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Wir haben es satt!

Der Erfolg des Volsbegehrens in Brandenburg gegen Massentierhaltung hat es deutlich gezeigt: Immer mehr Menschen haben es satt, dass Tiere in regelrechten Fabriken gehalten werden. Immer mehr Menschen wünschen sich eine umweltfreundliche Landwirtschaft ohne Mastanlagen, Einsatz von Antibiotika und Pestiziden. Das System der herkömmlichen Intensivtierhaltung befördert Preisdumping auf Kosten der Tiere und damit auch den Konsument*innen Massive Gesundheitsprobleme sind die Folge. Damit muss endlich Schluss sein.

Doch noch dominiert die industrielle Landwirtschaft. Unfaire Preise für Milch und Schweinefleisch bringen immer mehr Bäuer*innen um die Existenz. Immer mehr kleine und mittlere Betriebe müssen aufgeben. Der Ökolandbau stagniert trotz boomender Nachfrage. Immer mehr Megaställe befeuern eine industrielle Fleischproduktion für den Export, die wenig Rücksicht nimmt auf Menschen, Tiere und Umwelt.

Es ist Zeit für eine echte Agrarwende hin zu einer Landwirtschaft, die mit der Natur arbeitet und nicht gegen sie. Wir wollen eine Landwirtschaft, die Tiere artgerecht behandelt, die das Klima schützt und die Artenvielfalt bewahrt. Eine Landwirtschaft, die Bäuer*innen jenseits des Wachsens oder Weichens eine Perspektive bietet. Dazu müssen Umweltleistungen und Tierschutz stärker belohnt werden, statt Agrarmittel mit der Gießkanne zu verteilen. Wir wollen faire Preise für gute Lebensmittel, eine Flächenbindung statt öffentlicher Förderung für Mega-Mastanlagen sowie mehr Tierschutz bei der Haltung, einen Stopp des Antibiotikamissbrauchs und eine bessere Förderung des Ökolandbaus.

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